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Anonym: Prävention von Depressionen bei Kindern...
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Erscheinungsdatum: 16.01.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Prävention von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen, Autor: Anonym, Verlag: GRIN Verlag, Sprache: Deutsch, Rubrik: Angewandte Psychologie, Seiten: 28, Informationen: Paperback, Gewicht: 61 gr, Verkäufer: averdo

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Anonym: Depressionen im Alter. Prävention und I...
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Erscheinungsdatum: 24.05.2020, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Depressionen im Alter. Prävention und Intervention im Rahmen der Sozialen Arbeit, Autor: Anonym, Verlag: GRIN Verlag, Sprache: Deutsch, Rubrik: Soziologie, Seiten: 36, Informationen: Paperback, Gewicht: 68 gr, Verkäufer: averdo

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Anonym: Depressionen bei Kindern und Jugendlich...
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Erscheinungsdatum: 16.03.2015, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Depressionen bei Kindern und Jugendlichen. Definition, Risikofaktoren und Symptomatik, Auflage: 1. Auflage von 2015 // 1. Auflage, Verlag: GRIN Publishing, Sprache: Deutsch, Rubrik: Angewandte Psychologie, Seiten: 24, Gewicht: 54 gr, Verkäufer: averdo

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Tess von den d' Urbervilles
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Unsere im Januar 2017 erscheinende Roman-Softcover - Ausgabe TESS VON DEN D‘URBERVILLES, ISBN-13: 978-3930177363, hat folgende Alleinstellungsmerkmale bzw. USP’s (Unique Selling Point). Die USP’s unsererSoftcover- Romanausgabe, die als nunmehr vierte deutsche Übersetzung vorliegt, sollen durch Herausstellen eines einzigartigen Nutzens unser Verlagsprodukt von den Konkurrenzprodukten abheben und den Konsumenten zum Kauf motivieren: • eine völlig neue, vollständige und ungekürzte Übersetzung von BARBARA SCHOLZ, (Übersetzer von Verville’s ‚Le Moyen de Parvenir‘). Diese Übersetzung zeichnet sich dadurch aus, daß die von Thomas Hardy gerne verwendeten Fremdwörter nicht übernommen worden sind, sondern nunmehr bedeutungsgerecht übersetzt wurden! LESEKOMFORT 1• mit 11 ganzseitigen Tafeln, davon 9 ganzseitige Reproduktionen der amerikanischen Erstausgabe von 1891, einer Reproduktion von Thomas Hardy’s Portrait und einer Reproduktion der seltenen Landkarte der fiktiven Grafschaft WESSEX in Hardy’s Wessex-Romanen. LESEKOMFORT 2• alle 59 Kapitel dieses Romanes haben eine Kapitelüberschrift mit schlagwortartiger Inhaltsangabe erhalten, was wesentlich zu Orientierung des Lesers beiträgt. LESEKOMFORT 3 • Vorangestellt ist ein Verzeichnis der handelnden Personen mit kurzen Charakterisierungen. LESEKOMFORT 4• Bei einem Preis von Euro 9,99 und einem feurigen Cover ist diese illustrierte Ausgabe zugleich auch eine repräsentative Geschenkausgabe und somit konkurrenzlos! (Verkaufskomfort für Sie, Einkaufskomfort für Ihre Kunden)Diese konkurrenzlose Softcoverausgabe (ISBN-13: 978-3930177363) erscheint jetzt im Januar 2017! Unsere Hardcover-Ausgabe (EAN: 9783930177332) wird voraussichtlich im März 2017 erscheinen. ---- WARUM EINE VIERTE ÜBERSETZUNG DER „TESS“ VON THOMAS HARDY? - Die Hamburger Lektorin und Übersetzerin Barbara Scholz, bekannt durch ihre frühere Arbeit bei Egon Fein (1928 - 2006) in der Romanredaktion der BUNTEN im Burda Verlag, sowie bei dem Medienmanager, Verleger und Filmproduzenten Josef Ferenczy (1919 - 2011), legt mit diesem Titel die nunmehr vierte Übersetzung von Thomas Hardy’s „Tess“ in die deutsche Sprache vor. Buchhändler, Philologen, Journalisten und vor allem die Literaturkonsumenten, also die Käufer, werden an Verlag und Herausgeber hoffentlich recht oft die Frage stellen, warum eine vierte Übersetzung sinnvoll und notwendig geworden war. Hier unsere Antwort: Dieser 1891 in London erschienene viktorianische Skandal-, Liebes- und Gesellschaftsroman von Thomas Hardy liegt bisher in drei Übersetzungen in die deutsche Sprache vor: die erste, allerdings gekürzte, Übersetzung ist 1895 anonym erschienen und ist heute in behutsam überarbeiteter Form bei Anaconda erhältlich. Die zweite Übersetzung hatte Paul Baudisch (heute bei Piper) besorgt, die dritte Helga Schulz (dtv). - Warum eine vierte Übersetzung? Nun, Thomas Hardy hat sehr viele heute nicht gängige Fremdwörter in den Text des Romanes ‚Tess von den D’Urbervilles‘ eingebracht, die meisten der von ihm verwendeten Fremdwörter haben zahlreiche Bedeutungen, je nach Sinnzusammenhang, und sind obendrein seither noch einem Bedeutungswandel unterworfen gewesen. Die auffallende Vorliebe Thomas Hardy’s für Fremdwörter rührt vermutlich daher, daß der englischen Sprache nicht der Umfang der Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung steht wie der deutschen Sprache. In den bisherigen drei Übersetzungen sind Thomas Hardy’s Fremdwörter größtenteils nicht in die deutsche Sprache übertragen worden. Dadurch sind die davon betroffenen Abschnitte─ selbst für einen philologisch gebildeten Leser ─ sehr schwer oder meist gar nicht verständlich. Darüber hinaus ist bei den drei älteren Übersetzungen den Möglichkeiten der deutschen Sprache infolge allzu wortwörtlicher Übersetzung oft nicht Rechnung getragen worden. Unser 'unique selling point' (=USP, Alleinstellungsmerkmal) für dieses Buch: Vollständige, wortgetreue und ungekürzte Übersetzung der unzensierten Originalfassung von 1891 aus der englischen in die deutsche Sprache.--Eine frische, elegante und glanzvolle, völlig neue, vollständige, ungekürzte Übersetzung, die aufgrund ihrer feinfühligen Sprache fließend und genußvoll zu lesen ist. - Diese moderne Übersetzung zeichnet sich u.a. auch dadurch aus, daß die Übersetzerin Barbara Scholz die zahlreichen von Thomas Hardy verwendeten, heute oft auch für "Fremdwortfreaks" unverständlichen Fremdwörter - die von den deutschen Lesern heute wohl schnell 'überlesen' werden müssen - nicht aus dem Englischen übernommen hat, sondern bedeutungsgerecht in heutiges Deutsch übersetzt hat. -------Thomas Hardy’s TESS OF THE D‘URBERVILLES in einer glanzvollen vollständigen Neuübersetzung, die den Roman in seiner ganzen Modernität präsentiert. -------------Eine frische, elegante und glanzvolle neue Übersetzung aus der Feder der Hamburger Übersetzerin Barbara Scholz. ---------------------Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Wer Thomas Hardy's TESS OF THE D'URBERVILLES wirklich im englischen (London 1891) oder amerikanischen Original (Harper & Brothers, N.Y. 1892) gelesen hat, wird sich wundern, daß in zahleichen Internet-Beiträgen zur TESS davon die Rede ist, TESS sei vergewaltigt worden. Für diese Behauptung gibt es nicht den geringsten Hinweis. Wer das Kap. XI in Phase 1, Maiden, gelesen hat, also die Szene der Defloration beim ersten Geschlechtsverkehr des jungen Mädchens, weiß, daß es keine Vergewaltigung war, sondern eine ganz normale Liebesgeschichte zwischen einem verdammt hübschen, unbedarften, naiven Bauernmädel und einem charmanten Verführer! So etwas ist kein Straftatbestand! Der Versuch, dies literaturwissenschaftlich als Beschreibung einer Vergewaltigung hinzustellen, ist NICHT WERKGETREU, ist völlig aus der Luft gegriffen und zeigt von Ignoranz gegenüber Thomas Hardy, der selbst in seinem 44. Kapitel den ersten Liebhaber der TESS nicht etwa als kriminellen Vergewaltiger bezeichnet, sondern als 'Seducer' = 'Verführer'. Beweis: Nachfolgendes Zitat aus der unzensierten, uns vorliegenden Originalfassung von Hardy's TESS, London 1891: "But her attention was given to the central figure, who stood upon some sacks of corn, facing the people and the door. The three o'clock sun shone full upon him, and the strange enervating conviction that her seducer confronted her, which had been gaining ground in Tess ever since she had heard his words distinctly, was at last established as a fact indeed." (Ende Zitat aus Hardy, TESS, 1891, Kapitel 44). QUOD ERAT DEMONSTRANDUM: ES WAR KEINE VERGEWALTIGUNG -es war ein Liebesakt, der auch von dem jungen Mädchen gewollt war, auch wenn das junge Mädchen - befangen in der damaligen entsagungsvollen Sexualmoral - sich durch ihr schläfriges Verhalten beim üblichen Ablauf einer solchen Angelegenheit den Anschein der Passivität gegeben hat. --------Thomas Hardy’s TESS OF THE D‘URBERVILLES in einer glanzvollen vollständigen Neuübersetzung, die den Roman in seiner ganzen Modernität präsentiert!--------------------Eine frische, elegante und glanzvolle zeitgenössische Übersetzung aus der Feder der Hamburger Übersetzerin Barbara Scholz (soeben bekannt geworden durch ihre Übersetzung des Renaissanceromans LE MOYEN DE PARVENIR - DER WEG ZUM ERFOLG von Bèroalde de Verville aus dem Französischen), die aufgrund ihrer feinfühligen Sprache fließend und genußvoll zu lesen ist. ----------- '‘O mother, my mother!’ cried the agonized girl, turning passionately upon her parent as if her poor heart would break. ‘How could I be expected to know? I was a child when I left this house four months ago. Why didn't you tell me there was danger in men-folk? Why didn't you warn me? Ladies know what to fend hands against, because they read novels that tell them of these tricks, but I never had the chance o' learning in that way, and you did not help me!’ ---------Her mother was subdued. '( Ende des Zitates aus: Thomas Hardy, TESS, 1891). -------------------------------------------------------------Dr. phil. Pauline Bengelmann, London, zur unverschuldeten Demütigung von Tess, zur Jungfernschaft im viktorianischen Zeitalter und zu Pocahontas: Hardy begann 1888 mit der Arbeit an diesem Roman, den er ursprünglich ‚Too Late, Beloved‘ (deutsche Übersetzung: "Zu spät, Geliebte") nennen wollte, dies scheiterte jedoch am Widerstand des Verlegers.- In der viktorianischen Epoche mußte der von Thomas Hardy präferierte Buchtitel freilich bei den zuständigen Zensurbehörden und dem willfährigen Kulturmanagement als anstößig gebrandmarkt werden – wie konnte ein Mädchen, das vorehelich seine Jungfräulichkeit verloren hatte und somit entehrt und durch den Verlust ihrer Jungfernschaft für ihr weiteres Leben als Frau entwertet worden war (!), und die dann auch noch im Sinne eines Justizmordes als Mörderin verurteilt und aufgehängt worden war, mit dem Prädikat „Beloved – sehr geliebt“ geehrt werden! Wir haben uns deshalb entschlossen, den Titelwunsch Hardy’s jetzt endlich zu verwirklichen. - Welche immense Bedeutung das erhaltene Hymen, also das unverletzte Jungfernhäutchen, in der englischen Kultur und gesellschaftlichen Moral schon in früheren Zeiten hatte, zeigen die zahlreichen historischen Berichte über die sexuelle Verbindung der nicht mehr jungfräulichen Indianerprinzessin POCAHONTAS (die bei ihrem Staatsbesuch in London mit ihrer Freizügigkeit Anstoß erregte) und dem Gründer der ersten englischen Siedlung inVirginia im Jahre 1609, dem Tabakhändler Captain John Smith. Die Indianer vom Volk der Powhatan (einer Hochkultur mit den Weißen unbekannten Erfolgen in der Züchtung von Hülsenfrüchten, mit denen sie auch die hungernden weißen Eindringlinge ernährten), sollen sich den Berichten der Chronisten zufolge sehr darüber amüsiert haben, wie hoch die Bedeutung des erhaltenen Hymens von den Weißen veranschlagt wurde. Aber auch in der neueren europäischen Kunst und Literatur gibt es noch solche patriarchalischen Macho-Moralvorstellungen, wonach die fertige Frau erst durch den ersten Geschlechtsverkehr mit Zerreissung des Hymens entsteht: „Wer wird als Frau denn schon geboren? Man wird zur Frau doch erst gemacht“, konnte Milva noch in 1970 er Jahren singen. Heute würde man sie vermutlich auslachen…oder auspfeifen. Auch eine Frau mit erhaltenem Hymen ist eine Frau, eine Frau muß nicht erst zur Frau gemacht werden, und eine Frau kann auch nicht durch den Verlust des intakten Hymens entehrt worden sein.denn eine Frau ist eine Frau, weil eine Frau eine Frau ist! Und so war auch Tess nicht wirklich entehrt. -------Thomas Hardy’s TESS OF THE D‘URBERVILLES in einer glanzvollen vollständigen Neuübersetzung, die den Roman in seiner ganzen Modernität präsentiert. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Dr. phil. Pauline Bengelmann, London, und Sarah Bengelmann-Bezalel M.A., London: Auszug aus einem Essay zu Verville's philosophischem Theorem "Nichts ist etwas wert, was nicht Dir gehört", welches in den seither vergangenen 400 Jahren und mit Hilfe von ca. siebzig bis achtzig Ausgaben von LE MOYEN DE PARVENIR zu einem geflügelten Wort geworden ist, zu einem französischen Sprichwort mit lebensphilosphischer Tragweite, dessen Herkunft aus der Spätrenaissance unverkennbar ist. Den Beginn dieses abendländischen Denkens, das ganz und gar nicht zu Entsagungs- und Verzichtbekenntnissen jeglicher Provenienz paßt, können wir bereits in LEONE EBREO's Werk DIALOGHI DI AMORE, von welchem die Renaissance entscheidend mitbegründet worden ist, sehen. Der Renaissancemensch will besitzen - die geistige Liebe, wie bei Leone EBREO, und nicht die "Liebe der Hure" und "das Lachen des Hundes", wie Verville schreibt, und er will sich auch nicht ein Pferd - oder heute ein Automobil - mieten, sondern ein solches selber besitzen. Und was der Renaissancemensch besitzt, erscheint ihm wertvoll zu sein - wertvoller als das, was er nicht besitzt. - - Dieses philosophische Theorem fügt sich gut in den heutigen ENDOWMENT EFFEKT (BESITZTUMSEFFEKT) von THALER u.a. ein. Vom Standpunkt der Alltagspsychologie aus gesehen läßt sich die Fragestellung des Endowment-Effektes mit der Fragestellung aus der Paarpsychologie charakterisieren: "Besitze ich meine Freundin, weil ich sie liebe, oder liebe ich sie, weil ich sie besitze?". Besteht in einer Zweierbeziehung ein Abhängigkeitsverhältnis, wie es etwa zwischen Ana(stasia) Steele und Christian Grey in E. L. James' Romantrilogie SHADES OF GREY (GOLDMANN VERLAG) besteht, greift der Endowment-Effekt voll durch: ganz klar, der dominante Mann liebt seine Devota, weil er sie besitzt - weil er endlich eine Person gefunden hat, die von ihrer Persönlichkeitsstruktur her zur Unterwerfung bereit und fähig ist. Béroalde de Verville hat in seinem Roman LE MOYEN DE PARVENIR ( = MdP) den Endowment-Effekt mit folgender Spruchweisheit begründet: ----------------------------"NICHTS IST ETWAS WERT WAS NICHT DIR GEHÖRT!" ----------------------------------Der Dichter, Theologe, Arzt und Universalgelehrte Béroalde de Verville (1556-1626) hat mit den nachfolgenden Versen den sog. Endowment-effect (1990 des amerikanischen Psychologen und Wirtschaftsnobelpreisträgers Prof. Daniel Kahnemann beschrieben, zu deutsch den Besitztumseffekt, vgl. hierzu den Beitrag ‚Gewissensfrage‘ von Dr. Dr. Rainer Erlinger, in: Süddeutsche Zeitung Magazin, Nr. 40 vom 4. Okt. 2013, S. 8): Hiernach wird das, was man besitzt, wesentlich höher bewertet als das, was man nicht besitzt. - - Zur näheren sozio-kulturellen und volkswirtschaftlichen Diskussion des Endowment Effektes, der - so Prof. Dr. Karsten Kilian - auf Arbeiten von THALER, KAHNEMANN und TVERSKY zurückgeht, verweisen wir mit Einverständnis des Autors auf die Homepage 'Markenlexikon.com' und den Beitrag 'Besitztumseffekte' von Prof. Dr. Kilian. Verville bringt in seinem 42. Kapitel von LE MOYEN DE PARVENIR noch einmal den endowment effect ins Spiel, wenn er die Geschichte von den drei Bohnen im Königskuchen erzählt, welche die Magd beinahe als Unrat weggeworfen hätte und welche sich dann durch erfolgreiches Aussähen, Anpflanzen und Ernten als lohnende Vermögensanlage erwiesen haben. ------- Dr. phil. Pauline Bengelmann zu Thomas Hardy’s psychoanalytischem Gesellschafts- und Frauenroman „Tess von den D’Urbervilles“ und dessen Theateradaptation. Auszug aus einem Essay für den Buchhandel. © Bengelmann Verlag, München. Abdruck im Buchhandel entsprechend den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet. Mit feinfühliger klarer Sprache hat die Hamburger Übersetzerin Barbara Scholz, bekannt geworden durch ihre Übersetzung von Béroalde de Verville’s burleskem Roman der französischen Spätrenaissance „LE MOYEN DE PARVENIR“, Thomas Hardy’s viktorianischen Gesellschafts- und Frauenroman „TESS OF THE D’URBERVILLES“, erstmals erschienen 1891, übersetzt. Thomas Hardy‘ Roman darf ohne weiteres als Jahrhundertroman gelten, er wird im UK seit über 100 Jahren auch als Theaterstück auf der Bühne inszeniert, und er ist oftmals verfilmt worden, u.a. von Roman Polanski. Dieser Gesellschafts- und Frauenroman entpuppt sich bei näherer Betrachtung mit der Lupe des Psychoanalytikers zugleich als ein freudianisch-psychoanalytischer Roman. Das erstmalige Erscheinen dieses Romans im Jahr 1891 liegt zeitlich knapp vor den weltbewegenden Erkenntnissen Sigmund Freud’s. Hardy’s Roman hat Freud’s Werk in einem auszugsweisen Destillat zitiert, bevor dieses erschienen war, und freudianisches Denken fast vorweggenommen. Dieser gesellschaftskritische, tiefenpsychologische Frauenroman wurde nun in der im Januar 2017 erschienenen, werkgetreuen Theateradaptation von Dr. phil. Hans Adobe erneut destilliert, konzentriert, verdichtet und der Bühne anverwandelt. Die Hauptpersonen im Roman und im Stück sind gleichsam Patienten in der psychoanalytischen Praxis von Professor Sigmund Freud in der Wiener Berggasse 19. Aber auch einige Nebenpersonen hätten die Praxis in der Berggasse aufsuchen können: der trunksüchtige Vater von Tess, das oral fixierte, übergewichtige und später trunksüchtige Milchmädchen Marian, und die zappelige Milchmagd Retty mit ihrem nervösen Charakter. Retty versucht, sich nach der Verheiratung Tess‘ zu ertränken. Die Mutter von Tess, eine einfältige Frohnatur, und die kecke Milchmagd Izz Huett mit ihrer scharfen Zunge, erscheinen als realitätstüchtige Personen, die das Beste aus den vorgefundenen Lebensbedingungen herausholen wollen. Tess‘ Mutter brezelt ihre hübsche Tochter auf und schickt sie zur Verheiratung in die Fremde, zum Anwesen der D’Urbervilles. Der Roman von Thomas Hardy erinnert deshalb an die mittelhochdeutsche Versnovelle Meier Helmbrecht von Wernher dem Gärtner. In dieser wird die Hauptfigur, der junge gutaussehende Helmbrecht, Sohn des Gutsverwalters Meier Helmbrecht, mit einer bestickten Mütze, die adelige Herkunft vermuten läßt, ausgestattet, ebenfalls von seiner Mutter mit feinen Kleidern ausgestattet und in die Fremde geschickt, um ein vornehmer Ritter zu werden. Er mordet und plündert, und alles endet schlimm. Nicht anders verläuft es bei Tess, der Tochter eines trunksüchtigen Bauern mit adeligen Vorfahren. Zu den Hauptpersonen im Roman und Theaterstück: Thomas Hardy’s Objekt unbarmherziger Psychoanalyse ist die nach einer starren calvinistischen Verzichtideologie lebende Pfarrersfamilie Clare in ihrem zwanghaft-religiösen Wahn, und als Abtrünniger dieser frömmlerischen Familie der zwangsneurotische, von seinem ihn beherrschenden starren Über-Ich auf Verzicht und Enthaltsamkeit programmierte Pfarrerssohn Angel Clare, der in der Hochzeitsnacht seine frustrane Theorie der Vergeblichkeit in praxi auslebt, indem er auf den ihm per Ehevertrag zustehenden Sex mit seiner überaus schönen und reizvollen Ehefrau verzichtet, weil diese entgegen seiner ursprünglichen stillschweigenden Erwartung ihres Hymens früher schon verlustig geworden war, und weil nach seiner moralischen Auffassung , wenn das Fehlende auch noch so klein sein mag, dieses doch bedeutungsvoll sein kann. Der Gegenspieler des zwanghaften Angel Clare ist der hysterische Renaissancemensch Alec D’Urberville, dessen Lebenspraxis in der Tradition von Menippos von Gadara (3. vorchristliches Jahrhundert) und Lukian von Samosata (ca. 120 – 180 n.Chr.) steht und letzten Endes die „schamlose Freiheit der Rede und des Denkens“ im Sinne des Literaturwissenschaftlers Prof. Werner von Koppenfels („Der andere Blick. Das Vermächtnis des Menippos in der europäischen Literatur“, Verlag C.H. Beck 2007, S. 230 ff) zum Thema hat. Alec steht für die Abtei von Thelema, für die Abtei des freien Willens. Alec wird nicht allein vom lustbetonten und am Ziel der baldmöglichen Triebbefriedigung orientierten „Es“ im Sinne Sigmund Freuds beherrscht, sondern auch von seinem starken „Ich“ mit moralischen Über-Ich-Anteilen. Anfänglich und dann auch gegen Ende seines abrupt beendeten Lebens, nur in der Mitte unterbrochen von einem Anfall religiösen Wahns, welcher wohl als Reaktionsbildung auf die Trennung von seiner Geliebten zu verstehen ist, will der freigebige und sinnenfreudige Lebemann Alec D’Urberville ganz im Sinne der Philosophie der Renaissance, wie sie etwa in LEONE EBREO's richtungsweisendem Werk DIALOGHI DI AMORE bei dem Protagonisten Philone zum Ausdruck kommt, das Leben in vollen Zügen genießen und auf nichts verzichten, schon gar nicht auf die körperliche Liebe. Trotzdem ist Alec D’Urberville kein rücksichtsloser Egoist, sondern ein Moralist, der noch nach Jahren, als er von der damaligen Schwangerschaft seiner früheren Geliebten Kunde bekommt, seine moralische und materielle Schuld bei Tess und der Familie Durbeyfield begleichen will. Der erneut in „seine“ Tess verliebte Freigeist sieht auch in der Tatsache, daß Tess mit einem anderen Mann verheiratet ist, kein Hindernis für die freie Liebe. Alec D’Urberville ist jedoch kein Eifersüchtling, der nur Besitz ergreifen will, und für den Dinge und Menschen ganz im Sinne des schnöd-kapitalistischen „endowment-Effektes“ Richard THALER‘s nur etwas wert sind, wenn man sie besitzt. Seine wirkliche geistig-seelische Liebe beweist er, als er erfährt, daß seine geliebte Tess bereits mit einem anderen Mann verheiratet ist, indem er erklärt, daß er Tess und ihren Mann, „wer immer dieser auch sei“, materiell unterstützen wolle. Für diese Großherzigkeit, die in der Engstirnigkeit viktorianischer Moral keinen Platz hat, muß Alec D’Urberville in der Endkonsequenz mit seinem Leben bezahlen. Tess, die Hauptperson im Roman und im Stück, ist eine suizidal veranlagte, psychotisch anmutende, schwermütige junge Frau mit Depressionen, Angst- und Panikattacken. Heutzutage würde sie viele Tabletten futtern müssen, Psychopharmaka, Antidepressiva und Tranquilizer. Tess ist jähzornig und unberechenbar, verletzt ihren friedfertigen Gönner und Liebhaber Alec dreimal, nämlich, indem sie einmal seinen Arm schmerzhaft in einem Fenster einklemmt, dann ein zweites Mal, wenn sie ihm einen derben Lederhandschuh so heftig ins Gesicht schlägt, daß das Blut tropft. Und ein drittes Mal, als sie ihm nach der überraschenden Rückkehr Angels ein Tranchiermesser ins Herz stößt. Indem sie diesen Mord in dem Bewußtsein verübt hat, daß sie den Tod am Strick des Henkers finden wird, kann ihre Tat als „erweiterter Selbstmord“ aufgefaßt werden. „Wer sich selbst umbringen kann, kann auch andere umbringen“, so lautet die psychiatrische Erkenntnis hierzu. Wie z.B. ein psychisch kranker Pilot, der sein Passagierflugzeug an die Bergwand steuert, weil er nicht alleine sterben will, sondern noch andere in den Tod mitnehmen will. Und so ist am Ende von Roman und Theaterstück die unglückliche Tess auch ganz zufrieden damit, wie es gekommen ist. „Es ist gekommen, wie es kommen mußte! Angel ─ ich bin fast froh, ja froh“, sagt Tess am Ende.

Anbieter: Dodax
Stand: 04.08.2020
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Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht
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• Zu aller Anfang: Über dieses Buch 11• Vorwort & Danksagung der Autorinnen 12• Geleitwort von Prof. Dr. med. Erich Saling – Debatte um den Kaiserschnitt 14• Vorbemerkung von Hebamme & Ärztin Anna Rockel-Loenhoff 16• Empfehlung der Gesellschaft für Geburtsvorbereitung 17• Empfehlung des Arbeitskreises Frauengesundheit 18• Empfehlung des Deutschen Hebammenverbandes 20• Empfehlung des Österreichischen Hebammengremiums 21• Der Kaiserschnitt: Traum oder Trauma? 23• Mögliche Gründe für einen Wunschkaiserschnitt 24• Der Aufbau dieses Buches und welche Vorteile Sie daraus ziehen können 26• Sie sind eine Kaiserschnitt-Mutter. 26• Sie sind schwanger. 26• Sie sind ein(e) GeburtshelferIn. 26• Die Unendlichkeit der Möglichkeiten 27• GastautorInnen und ihre Beiträge 27• Wir wünschen uns. 27• Beipackzettel 28• Der Kaiserschnitt im Wandel der Zeit 29• Prominente Mütter und ihre Geburten 43• Spontangeburt 45• Promi-Kaiserschnitte: Wieso, weshalb, warum? 46• Modernität und Luxus der Kaiserschnitt-Operation 46• Gefühle und Meldungen vor der Kaiserschnitt-Geburt 47• Kaiserschnitt-Geburten vor dem errechneten Geburtstermin 48• Kaiserschnitt-Geburten mit medizinischer Indikation 49• Kaiserschnitt-Geburten nach dem Einsetzen echter Wehen 50• Scheinbar gänzlich unkomplizierte Kaiserschnitt-Geburten 51• Der letzte Kaiser(schnitt)? 53• Öffentliche Berichterstattung im Anschluss an die Operation 53• Der werdende Vater und seine Rolle während der Kaiserschnitt-Operation 54• Trennung der Kaiserschnitt-Eltern 56• Befindlichkeit und Genesung prominenter Mütter nach der Kaiserschnitt-Geburt 56• Dramatische und traumatische Kaiserschnitt-Geburten 58Postnatale Depression – ein Thema für die „Promis“? 60• Tod und Trauer 61• Was bleibt, oder: Haben auch „Promis“ eine Kaiserschnitt-Narbe? 62• 60 Kaiserschnitt-Mütter in Wort und Bild 65• Aller Anfang ist Neugierde. 66• Gedanken unserer Projekt-Teilnehmerinnen 71• Der fotografische Teil des Buches und seine Teilnehmerinnen 72• Auf einen Blick: Seitenaufbau und Legende des fotografischen Teils 74• Kaiserschnitt-Mütter mit einer Sectio 75• Kaiserschnitt-Mütter mit zwei Sectiones 141• Kaiserschnitt-Mütter mit drei Sectiones 183• Kaiserschnitt-Mütter mit vier Sectiones 201• Auch ich bin eine Kaiserschnitt-Mutter 209• 162 Kaiserschnitt-Mütter berichten 213• Mütter, Kinder, Kaiserschnitte (1) 214• Alter der Teilnehmerinnen (1.3) 215• Familienstand, Bildungsweg und Anzahl der Kinder (1.8, 1.9, 3) 215• Abfolge der Geburten (3) 215• Gedanken zum Wort „Kaiserschnitt“ (2) 216• Geburtszeit von Kaiserschnitt-Kindern und Kaiserschnitt-Müttern (1.4, 4.2) 216• Kopfumfang, Größe und Gewicht der Kaiserschnitt-Kinder (4.3) 217• Dauer der Schwangerschaft und geplanter Kaiserschnitt (4.4, 4.6) 217• Private Krankenzusatzversicherung und geplanter Kaiserschnitt (4.5, 4.6) 217• Notsectio, Wunschsectio, keines von beidem / geplanter Kaiserschnitt (4.6, 4.7) 217• Gründe für die „Wunschsectio“ (4.7, 4.11) und Entscheidungsträger (4.9) 218• Entscheidung für den Kaiserschnitt: Wann getroffen und von wem? (4.8, 4.9) 218• Wehentätigkeit (4.12, 4.13) 219• Medikamente und Anästhesie (4.14, 4.15) 220• Komplikationen (4.16) 221• Stilldauer (4.19) 223• Probleme mit dem Stillen (4.17, 4.18) 223• Erstkontakt zum Kind (4.20, 4.21) 225• Mutter-Kind-Bindung und Bonding (4.22) 226• Die natürliche Geburt: Wünsche und Ängste (4.23, 4.24) 229• Die natürliche Geburt: Vaginalgeburt nach 1 Sectio (3) 230• Die natürliche Geburt: Spontangeburt nach zwei Kaiserschnitten (3) 231• Die Kaiserschnitt-Geburt: Sectio nach Spontangeburt(en) (3) 232• Der Kaiserschnitt: Angst und mangelnde Information im Vorfeld (4.25, 4.26, 6.1) 233• Der Kaiserschnitt: Ein Trauma? (4.29) 235• Fehlendes Geburtserlebnis und Minderwertigkeitsgefühle nach Kaiserschnitt (4.27, 4.28) 236• Depressionen nach dem Kaiserschnitt (4.30, 4.31) 236• Verletzungen des Kindes beim/durch den Kaiserschnitt (4.32) 239• Mögliche und tatsächliche Probleme des Kindes nach einem Kaiserschnitt (4.33, 4.34, 6.6) 240• Kaiserschnitt-Geburt und Besonderheiten des Kindes (4.35) 243• Der Kaiserschnitt: Idealer Geburtsmodus oder gesundheitsschädigend? (5.1, 6.2, 6.3) 246• Die Kaiserschnitt-Narbe (5) 247• Wunschkaiserschnitt: Simulation 248• Kaiserschnitt-Narbe: Heilungsverlauf (5.1, 5.3) 249• Spüren der Kaiserschnitt-Narbe (5.3) 250• Pflege und Behandlung der Kaiserschnitt-Narbe (5.4, 5.7) 252• Aussehen der Kaiserschnitt-Narbe (5.10) 253• Die Kaiserschnitt-Narbe im täglichen Leben (5.12) 255• Einfluss der Medien und gesellschaftliches Umfeld (6.4, 6.5, 6.7) 258• Tod und Trauer 260• Stillgeburten 260• Kinder, die nach der Geburt verstorben sind 261• Spontangeburten nach zwei Kaiserschnitten 262• Stille Geburt von Lilly am 17. August 2005 262• Geburt von Marlene am 16. März 2007 265• 156 GeburtshelferInnen berichten 271• Lob freut uns, Kritik nehmen wir ernst. 272• Kommentare der befragten ExpertInnen 273• Statistische Angaben (2) 274• Spontane (mediale) Gedanken zum Wort „Kaiserschnitt“ (3, 6.1, 6.8) 274• Wunsch nach Kaiserschnitt vs. Wunsch nach verbesserter Aufklärung (3, 6.9) 276• Mögliche Indikationen für einen Kaiserschnitt (4.1) 276• Mögliche Komplikationen nach einem Kaiserschnitt (4.2) 278• Entscheidungsträger für den Kaiserschnitt (4.3) 278• Wehentätigkeit: Echte (natürliche) Wehen (4.4) 279• Wehentätigkeit: Künstliche (eingeleitete) Wehen (4.5) 279• Empfohlene Anästhesie (4.6) 279• Der Kaiserschnitt – ideale Geburtsvariante und Zukunft der Geburtsmedizin? (5.1, 5.2) 280• Hat ein Kaiserschnitt negative Auswirkungen auf das Kind? (5.3) 281• Stört ein Kaiserschnitt die Mutter-Kind-Bindung? (5.4) 282• Re-Sectio und Re-Re-Sectio (5.5, 5.6) 283• Sterilisation dreifacher Kaiserschnitt-Mütter? (5.7) 284• Die Kaiserschnitt-Gesellschaft: Schneiden ohne medizinischen Grund (6.2) 286• Wunschsectio auf Verlangen der Frau durchführen oder nicht? (6.3) 287• Planung, Bildung, Zusatzversicherung (6.4–6.6) 288• „Promis“ und Medien (6.7, 6.8) 288• Wortmeldungen von Kaiserschnitt-Müttern und GeburtshelferInnen (6.9) 289• Der OP-Bericht, das Zufallsdokument 291• Der „sanfte Kaiserschnitt“: Fotoreportage 301• Mögliche Schlussfolgerungen 321• Kaiserschnitt-Operation: Vorbereitung, Ablauf, Nachsorge 322• Empfehlungen für Kaiserschnitt-Geburten 323• Essays externer GastautorInnen 325• Erich Saling-Institut für Perinatale Medizin e.V.: Frühgeburten vermeiden 326• Dr. Renate Kirschner: BabyCare – gesund & schwanger 328• Clemens Illichmann: Rechtliche Aspekte der Sectio 330• Volker Veitl: Die Ernährung in der Schwangerschaft – Risiko oder Chance für das Neugeborene 335• Barbara Bodner-Adler: Hebammengeburtshilfe an der Universitätsfrauenklinik Wien 342• Silvia Giesin: Der Kaiserschnitt und die Rolle der Hebamme 344• Bea Angehrn: Hebamme – Nabelschnur zur Liebe 348• Christine Neutz: Hebammenarbeit in Afghanistan 352• Erika Nehlsen und Insa Schulz-Ruhtenberg: Erfolgreiches Stillen nach Kaiserschnitt 356• Sylvia Haslauer: Wegbegleiterin ins Muttersein 366• Margot Glatz: Der Kaiserschnitt aus Sicht einer Narkoseärztin und Schmerztherapeutin 369? Illustration: Ein „Kaiserschnitt“ 373• Nadine Buchner-Dreyer: Physiotherapie nach Kaiserschnitt 374• Heike Höfler: Rückbildung nach Geburt und Kaiserschnitt-Operation 381• David und Ina Boeger: MNT – Manuelle Narbentherapie nach Boeger 387• Regina Heeß: UVM – Unterdruck-Vakuum-Massage 395• Werner L. Mang: Kosmetische Korrektur von Kaiserschnittnarben 397• Hannes Lienbacher: Somatoemotionale Entspannung, Unwinding, biodynamisches Gleichgewicht 399• Friedrich Wolf: Cranio-Sacral-Therapie und Kaiserschnitt-Geburt 402• Brigitte von Wenzl: Theorie und Praxis der Cranio-Sacral-Therapie – mit einer Fallgeschichte 405• Sabine Pauli: Entwicklung der Basissinne und Geburt aus ergotherapeutischer Sicht 408• Sarah Rabih-Georg: Aufarbeitung meiner eigenen Kaiserschnittgeburt 411• Ruthild Schulze: Chinesische Medizin für Frauen, die „oben gebären“ 414• Ruthild Schulze: Kraftsuppe für das Wochenbett 419? Illustration: Meridiane an der Vorderseite des Körpers 421? Illustration: Meridiane an der Rückseite des Körpers 422• Maria Milizia: Kaiserschnitt, Kaiserschnittnarbe und Akupunkt-Massage nach Penzel (APM) 423• Michael Urban: Wohlbefinden und fließende Energie durch energetische Narbenpflege 428• Eva Javorszky-Wasner: Der Kaiserschnitt oder der Umgang mit Übergängen 432• Theresia Nenning-Kemetmüller: Grenzerfahrung Geburt – Grenzerfahrung Kaiserschnitt 434• Henri Kugener: Von der Hebamme zur Taufamme – Zur Geschichte des Kaiserschnittes 437• Roman Retzbach: Weltkinder 2023–2030 448• Anhang I 453• Register der fotografierten Kaiserschnitt-Mütter 454• Fragebogen für Kaiserschnitt-Mütter 455• Fragebogen für geburtshilfliche ExpertInnen 461• Glossar 464• Anhang II 477• Literatur-Verzeichnis 478• Literatur-Empfehlungen (Buch, DVD, Internet) 479Das große Kaiserschnitt-Fotobuch „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“ ist ein wertvoller und umfassender Ratgeber für alle Frauen, (Kaiserschnitt-)Mütter und GeburtshelferInnen. Mit einem Geleitwort des „Vaters der Perinatalmedizin“, Prof. Dr. med. Erich Saling (Berlin). Aus dem Inhalt: • Die gesammelte Erfahrung von 162 Kaiserschnitt-Müttern (20 bis 77 Jahre) mit einem, zwei, drei oder vier Kaiserschnitten. • Umfassend, übersichtlich, ehrlich. • Erfahrungen nach Not-, Wunschkaiserschnitt und geplantem Kaiserschnitt. • Spontane Geburt nach einem oder zwei Kaiserschnitten. Der Kaiserschnitt im Portrait: • Ästhetische Fotos von 60 unterschiedlichen Kaiserschnitt-Narben • Fotostrecke zu einer geplanten Kaiserschnitt-Operation nach „Misgav-Ladach“. 156 Hebammen, GynäkologInnen, ÄrztInnen und TherapeutInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema „Kaiserschnitt“. Hilfestellung für Mutter und Kind: Anerkannte Spezialisten geben Auskunft zu Geburt und Kaiserschnitt. • Vorbereitung/Begleitung von Schwangerschaft und (Kaiserschnitt-)Geburt, • Psyche und Kaiserschnitt, • Physiotherapie, Ergotherapie, Cranio-Sacral-Therapie, Osteopathie, • Narbenentstörung, Ästhetische Chirurgie, • Akupunktur, Akupunkt-Massage, Traditionelle Chinesische Medizin, • Rückbildung und Beckenboden nach Kaiserschnitt. Empfohlen von: Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF), Gesellschaft für Geburtsvorbereitung (GfG), Deutscher Hebammenverband (DHV), Österreichisches Hebammengremium (ÖHG) Stimmen von Projekt-Teilnehmerinnen: • „Viel Erfolg für das Buch! Ich glaube, das ist genau das, was viele werdende Mamisbrauchen.“ [28 Jahre, 2 Kinder, 1 Kaiserschnitt] • „Super Sache, war längst überfällig so ein Buch! Wünsche Euch viel öffentlicheWahrnehmung!“ [43 Jahre, 1 Kaiserschnitt].Empfohlen von:• Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF)• Gesellschaft für Geburtsvorbereitung (GfG)• Deutscher Hebammenverband (DHV)• Österreichisches Hebammengremium (ÖHG).Vorwort & Danksagung der Autorinnen *** Über ein Jahr nach den ersten Gedanken zu einer Publikation über den „Kaiserschnitt“ liegt das Resultat nun vor: 162 Kaiserschnitt-Mütter aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Frankreich machen das vorliegende Fotobuch zu einem ganz besonderen und sehr persönlichen Nachschlagewerk. Dabei können und wollen wir zwar keine definitive, jedoch kritische und möglichst umfangreiche Darstellung des Phänomens „Kaiserschnitt“ bieten.Die Kaiserschnitt-Mütter unseres Buches haben „kein Gesicht“, weil sie nicht in der prominenten Öffentlichkeit stehen. Sie haben „kein Gesicht“, weil sie nicht erkannt werden wollen. Und sie haben „kein Gesicht“, weil die Hintergründe des Kaiserschnittes noch kein gesellschaftliches Thema sind. Das Kaiserschnitt-Fotobuch versteht sich als Sprachrohr unterschiedlichster Kaiserschnitt-Mütter – von jung bis alt, von einem bis sechs Kindern, von einem bis vier Kaiserschnitten. Im Schutz des Fotobuches bleiben alle Frauen anonym. Es gibt keine Köpfe, genauen Geburtsdaten oder Namen. Wo notwendig, haben wir allzu persönliche oder gezielte Rückschlüsse zulassende Daten neutralisiert.Heute, da wir unser Kaiserschnitt-Fotobuch der Öffentlichkeit präsentieren, stellen wir uns die provokante und von einigen Seiten zum Ausdruck gebrachte Frage: Wozu überhaupt dieses Buch? Nachdem aus dem anfänglichen Versuch, einige Frauen für unser Projekt zu gewinnen, eine länderübergreifende Studie geworden ist, an der sich neben den 162 Kaiserschnitt-Müttern auch 156 Hebammen, GynäkologInnen, ÄrztInnen und TherapeutInnen beteiligt haben, geben wir folgende Antwort:In einer sich immer rascher wandelnden und von äußeren Faktoren wie den Medien beeinflussten Zeit sehen wir es als nötig und sinnvoll an, die wertvollen und vielschichtigen Kaiserschnitt-Erfahrungen von Betroffenen und Beteiligten all jenen zugänglich zu machen,• die sich ganz bewusst mit dieser Form der Geburt beschäftigen wollen– sei es im Rahmen einer Schwangerschaft, aus privaten oder beruflichen Gründen,• die selbst einen oder mehrere Kaiserschnitte erlebt haben und neugierig auf andere Erlebnisse sind,• die Angehörige(r) oder Kind einer Kaiserschnitt-Mutter sind und verstehen möchten, was der Kaiserschnitt bewirkt hat,• die Interesse an einer aktuellen fachlichen Diskussion zum Thema „Kaiserschnitt“ haben,• die wissen möchten, welche (Spät-)Folgen eines oder mehrerer Kaiserschnitte(s) nach Monaten, Jahren oder Jahrzehnten eventuell zu erwarten und wie diese therapeutisch zu behandeln sind,• und wie es gelingen kann, die Kaiserschnitt-Narbe zu heilen, optimal zu pflegen und – so dies ein Problem darstellt – langfristig zu akzeptieren. Das Kaiserschnitt-Fotobuch wäre aber kein „Fotobuch“, wenn es nicht zuletzt jene aufklären würde, die sehen möchten,• wie die teils verharmlosend als „Bikinischnitt“ bezeichnete Kaiserschnitt-Narbe nach einer oder mehreren Kaiserschnitt-Operationen aussieht.Wir wünschen dem Kaiserschnitt-Fotobuch eine große Resonanz und jenen Stellenwert, den es in der öffentlichen Wahrnehmung verdient hat.Und wir wünschen uns, dass unsere Nachforschungen dem Kaiserschnitt ein vielschichtiges „Gesicht“ geben und ihn aus seiner mitunter plakativen, von modischem Zeitgeist geprägten Zwickmühle herausholen. Möge er wieder das werden, was er nach Meinung fast aller TeilnehmerInnen des Kaiserschnitt-Fotobuches eigentlich sein sollte: Eine operative Maßnahme, die das Leben von Mutter und Kind im Notfall rettet.DankeGroßer Dank gilt den zahlreichen an diesem Buch beteiligten Kaiserschnitt-Müttern für Ihre Offenheit und den persönlichen Einsatz. Auf eigene Kosten und unter teils erheblichem Aufwand sind etliche von weit her zu den Fotoaufnahmen nach Salzburg gereist und haben uns ihre Zeit und einen Blick auf ihren Körper geschenkt.Danke sagen wir auch den geburtshilflichen ExpertInnen, die in ihrer Freizeit gewissenhaft unseren ExpertInnen-Fragebogen ausgefüllt und das Fotobuch so um die fachliche Komponente bereichert haben.Von besonderem Wert sind die GastautorInnen, LektorInnen und Beiräte des Kaiserschnittbuches, die das Werk durch substantielle Beiträge und eine fortwährende Diskussion zu einem wertvollen Kompendium und Ratgeber gemacht haben.In diesem Zusammenhang möchten wir folgenden Personen danken:• Hebamme & Ärztin Anna Rockel-Loenhoff, Kinderarzt Dr. med. Holger Förster sowie Historikerin und Gymnasiallehrerin Mag. Heike Wolter für die fröhliche und unermüdliche Bereitschaft zum Korrekturlesen• Univ.-Prof. Dr. Horst-Peter Hesse für die Unterstützung bei der statistischen Auswertung und die stete Ermunterung• Prof. Dr. med. Erich Saling für den konstruktiven Dialog und die offenen Worte• Prim. Univ.-Prof. Dr. Alfons Staudach für die kritische Vorab-Lektüre des Buches• Dipl.-Päd. Petra Otto, Dipl.-Päd. Gabriele Kemmler, Hebamme Helga Albrecht, Hebamme Renate Großbichler-Ulrich, Hebamme Brigitte Theierling, Hebamme Traude Trieb, Dr. med. Maria Haidinger, Univ.-Doz. Dr. med. univ. Horst Steiner, Dr. med. Christiane Niehues und Dr. med. Edith Bauer für das Engagement rund um unser Buch• unseren GastautorInnen, die allesamt unentgeltlich gearbeitet haben und die wir aufgrund der Fülle der Namen an dieser Stelle leider nicht einzeln nennen könnenHerzlicher Dank gebührt Gudrun Wesp, die sich spontan auf das Vorhaben „Kaiserschnitt-Fotobuch“ einließ und den fotografischen Teil des Werkes seither hochprofessionell und zugleich sensibel betreut hat.Nicht zuletzt bedanken wir uns bei unseren Familien und den zahlreichen Babysittern für die liebevolle Unterstützung und Betreuung unserer vier Kinder, vor allem während der „heißen“ Arbeitsphasen. Ohne Euch wäre dieses Buch nicht möglich gewesen!Salzburg, im Mai 2007Caroline Oblasser Ulrike Ebner[Projekt-Leitung] [Projekt-Mitarbeit]

Anbieter: Dodax
Stand: 04.08.2020
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